Nobelpreis für Chemie

Emmanuelle Charpentier und Jennifer A. Doudna erhalten den diesjährigen Preis für Ihre Entdeckung der Gen-Schere (CRISPR/Cas)

Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die DNA-Bausteine im Erbgut so verändert werden, dass z.B. Erb-/Genkrankheiten wirksam behandelt werden könn(t)en. Man spricht auch von der „Gen-Schere“ bzw. von der Gentherapie. Sie verspricht neue Möglichkeiten nicht zuletzt auch gegen die Erbkrankheit Hämophilie A. Es gibt bereits erste Medikamente, die für andere Erbkrankheiten zugelassen sind.

Die Französin Emmanuelle Charpentier arbeit in Berlin am Max-Planck-Institut; die Amerikanerin Jennifer A. Doudna arbeitet an der University of California, Berkeley, CA, USA. Sie teilen sich den Preis jeweils zur Hälfte.

Erschaffen wir uns neu? Die mächtigen Werkzeuge der Gen-Medizin | MDR Wissen

Anlässlich des diesjähren Chemie Nobelpreis ist der Beitrag des MDR aus 2019 sehr interessant. In einem 45 Minuten wird u.a. Professor Dr. Frank Buchholz, seit 2010 ordentlicher Professor für den Fachbereich Medizinische Systembiologie an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und Leiter der translationalen Forschung am Universitätskrebszentrum Dresden porträtiert.

Und es geht dabei auch um Philip mit Hämophilie A.

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